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Stromausfall, abgedeckte Dächer, gesperrte Verkehrswege: Das Orkantief „Kyrill“ verursachte europaweit zahlreiche Schäden. Tausende Einsatzkräfte des THW stehen in den Unterkünften bereit. So auch der Ortsverband Backnang. Mit 26 Helfern wurden zwei Gruppen zum sofortigen Ausrücken vorgehalten. Bereits um 18 Uhr begann der freiwillige Bereitschaftsdienst in der THW-Unterkunft.
Bundesweit bildete Nordrhein-Westfalen den Einsatzschwerpunkt. Vor allem in ländlichen Gebieten ist der Strom ausgefallen. Die THW-Ortsverbände sichern die Notstromversorgung landwirtschaftlicher Betriebe und vereinzelt auch kleinerer Ortschaften. Im Auftrag der Deutschen Bahn räumten zahlreiche THW-Ortsverbände bundesweit Windbruch und umgestürzte Bäume von den Bahnschienen. Außerdem führten sie für die Fahrgäste der Bahn Shuttletransporte durch und verpflegten sie.
Das Leistungsspektrum des THW umfasste in der Kernphase des Einsatzes das Räumen wichtiger Zufahrtsstraßen, die Beseitigung schwerer Sturmschäden sowie die Notstromversorgung. Darüber hinaus pumpten die THW-Kräfte eindringendes Wasser aus zahlreichen Gebäuden und sicherten Häuser und Straßen mit Sandsäcken vor Überschwemmungen. Zusätzlich führten sie Absperrmaßnahmen und Transportaufgaben durch, sicherten Dächer und Gebäude, leuchteten Einsatzstellen aus und verpflegten die beteiligten Einsatzkräfte.
Im Ortsverband Backnang endete der Bereitschaftsdienst kurz nach 1 Uhr.
Am nächsten Morgen werden mehr und mehr werden die Ausmaße des Orkans sichtbar. Im gesamten Bundesgebiet häufen sich die Einsatzanforderungen an das THW durch die Feuerwehren und die örtlichen Energieversorger.
So auch im Einzugsgebiet des Ortsverbandes Backnang - in Althütte. Dort drohten entwurzeltet Bäume auf ein Wohnhaus zu stürzen. Der Ortsverband Backnang entsandte sechs Helfer um den Windbruch zu beseitigen. Die Bäume wurden mit Stahlseilen gegen Umstürzen gesichert und anschließend mit Kettenmotorsägen zersägt.
Bundesweit leisteten rund 6000 Einsatzkräfte aus über 330 Ortsverbänden technische Hilfe nach dem Orkantief Kyrill.
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