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Der „Mobile Hochwasserpegel“ wurde aus den Erfahrungen zahlreicher Hochwassereinsätze entwickelt, um gefährdete oder bereits überflutete Bereiche automatisch zu überwachen.
In fünfjähriger Entwicklungs- und Erprobungszeit haben ehrenamtliche Experten um Christoph Schedl (Ortsverband Donauwörth) ein zuverlässiges, mobiles System aus Messtechnik, Software und Datenübertragung konstruiert. Die Eigenentwicklung des THW ermöglicht es den Einsatzkräften, einfach und flexibel Wasserstände zu überwachen und deren Entwicklung zu dokumentieren. Die dabei gewonnenen Daten stehen auch über größere Entfernungen jederzeit zur Verfügung.
Nun hat das THW bundesweit acht Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen mit dieser Technologie ausgestattet, darunter auch die Fachgruppe W/P des Ortsverbandes Backnang. Die Übergabe der Ausstattung fand am vergangenen Wochenende im Ortsverband Donauwörth statt.
Jede der acht Fachgruppen verfügt nun über fünf mobile Hochwasserpegel, welche mithilfe modernster Messtechnik kontinuierlich einen Wasserpegel überwachen und diesen via UMTS an eine zentrale Serverstruktur übermitteln. Diese Daten können dann über das Internet abgerufen werden. Ebenso können beim erreichen vordefinierter Messwerte, Informationen per SMS in Echtzeit versendet werden.
Einsatzoptionen der Pegelstationen sind die automatische Überwachung von fließenden und stehenden Gewässern, überflutungsgefährdeten Gebieten, Anlage, u.a. sowie die Aufzeichnung von Pegelwerten u.a. für die Dokumentation von Einsatzabläufen.
Nähere Informationen zu dem Pegelprojekt sind auch im Internet unter www.thw-pegel.de nachzulesen.
Fotos: Steffen Hoffmann (THW Backnang) und Sebastian Birzele (THW Donauwörth)
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